austriaC

Mit dem ATV in die Sahara

CF Terralander

X8

Reisebericht 2015

 

Dakar3
Tunesien Startbild Bilder

Der Bildbericht zur Reise

Tunesien Startbild Bilder

Das Video zur Reise

 Tagebuch

 

Tunesien 2015

mit VW Pritsche T4

und CF Terralander X8

 

 

Die Reise beginnt am 19, März 2015 in Lammersdorf Gemeinde Millstatt in Kärnten.

Abfahrt ist um 5.30 bei wolkenlosen Himmel.

Ich Reise mit der VW Pritsche 2,4L. 5 Zylinder Saugdiesel Bj 1992 mit Planenaufbau.

Die Pritsche habe ich in den letzten Wochen reisetauglich hergerichtet.

Hinter den Planen sind Fix verschraubte Platten montiert.

Die Heckklappe öffnet mit Öldruckdämpfern und lässt sich von innen und außen versperren.

Über Villach Udine Venedig geht die Fahrt richtung Süden.

Um 10,24h der erste Tankstop kurz vor Bologna ich komme sehr gut voran.

Noch 364km bis Civitaveccia, dem Hafen von Rom.

Die ganze Strecke begleitet mich perfektes Wetter.

Von der früh weg, hatte ich wenig Verkehr.

In Florenz verlasse ich die Mautpflichtige Autobahn, 38€ Maut werden fällig und ich fahre auf Mautfreien Straßen weiter.

Bereits um 16 h nach stressfreien 818km erreiche ich den Hafen von Civitaveccia.

Zwar sind ab Florenz die Straßen weniger schön ausgebaut, dafür aber Mautfrei.

Die Landschaft auf der Anreisestrecke war sehr abwechslungsreich und besonders durch die Toskana war die Landschaft wunderschön.

Vom technischen Zustand der Pritsche her, ist die Anreise sehr gut verlaufen.

Von der Temperatur,ein gewaltiger Sprung nach oben.

Es war mit bis zu 22 Grad, sehr warm.

Am Hafen angekommen beginnt das entspannte warten auf den nächsten Tag.

 

20.März warten auf die Fähre.

Ich habe die Nacht am Hafengelände in der Pritsche geschlafen.

Auf dem speziell vorbereiteten Lattenrost, mit der selbst aufblasen den Matratze,habe ich sehr gut geschlafen.

Nur zwischen 1 und 2 Uhr hatte ich plötzlich starke Kopfschmerzen.

Eine Tablette,dann habe ich weiter geschlafen bis 8h.

Dies sollte auf der gesamten Reise das einzig mal sein,das mich Kopfschmerzen plagten.

Wieder wurde es ein wunderschöner Tag, mit Temperaturen um die Mittagszeit von 22 Grad.

Mit Sonne sitzen, Schlafen und Espresso trinken, habe ich die Zeit bis 16h verbracht.

Dann noch das Boarding Ticket holen,und rein in die Fähre.

Sofort habe ich mir eine Reihe bei den Pullmannsitzen mit einer selbstaufblasenden Matratze reserviert.

Um 21h dann Abfahrt der Fähre nach Palermo.

Ich habe sehr gut geschlafen.

Am Morgen alles zusammen gepackt gut verstaut und auf Palermo gewartet.

Die Nacht war das Meer sehr ruhig,so das es eine entspannter Reisebeginn wurde.

 

21.März

Fähre. Tunesien. La Goulette.

Von Palermo ging es nach dem Aus und Einladen weiter Richtung Tunis.

Auf der Strecke verschlechterte sich das Wetter zusehends und die ersten Passagiere wurden Seekrank.

Pünktlich traf die Fähre in Tunesien um 21h im Hafen von La Goulette ein.

Um 23h war ich mit den Zollformalitäten,   fertig.

Trotz der umständlichen Zollbestimmungen, ging es dann doch recht schnell.

Bald war ich außerhalb des Hafengeländes.

Und da haben sie begonnen, die Kontrollen.

Alleine auf den ersten 5 km 3 Kontrollen.

Eigentlich sehr beruhigend.

Bei 50% der Kontrollen wurde ich durch gewunken.

Um 2h wollte ich nicht mehr hinten aufmachen, da hab ich dem Beamten 5 Dinar in den Pass getan,

und schon ging es weiter.

Um 1\2 3 habe ich eine Pause eine kurze Pause eingelegt,bis 1\2 4h.

Von da an bin ich durch gefahren.

 

22.3.15

In Kebili habe ich dem Polizisten bei der Kontrolle 2 Hosen geschenkt, dafür haben wir Tee getrunken.

Um 9.30 stand die Pritsche bereits in Douz am Parkplatz im Hotel Sahara und ich unter der Dusche.

Endlich in der Sahara angekommen!

Danach habe ich das ATV ausgeladen und ab ging es in die Dünen.

Nach einer Einfahrrunde, die mir ein Grinsen ins Gesicht zauberte, habe ich die Kleidung die ich mitgebracht hatte an die Berberfamilien geliefert.

Dann ging es ab zu den großen Dünen.

Beim zurückfahren habe ich einen Zwischenstopp im Zeltdorf der Berber gemacht und zwei Tee bei ihnen getrunken.

Dann ging es zum Tanken.

Immer schön alles voll machen, sicher ist Sicher!

300km sind es am ersten Tag mit der X8 geworden.

Ich hoffte das der Wind die nächsten Tage etwas nachlässt.

Denn sofort nach dem Frühstück wollte ich los.

Mein Ziel, der Grand Erg mit super Dünen an der Algerischen Grenze.

Die Einfahrtsbewilligungen   für das Sperrgebiet hatte ich schon.

Nach einem sehr guten, und dank Harissa, scharfen Abendessen, bin ich früh ins Bett.

 

23.3.15

Ein Tag in den Dünen.

Abfahrt noch einem guten Frühstück um kurz vor 9.

Mein Ziel war der Nationalpark Kibili oder Shibili je nach   Schreibweise.

Sperrgebiet, da die Grenze zu Algerien am Ziel nur noch 10km entfernt lag.

Ich hatte alle Einfahrtsgenehmigungen dabei.

Bei der Polizei habe ich mich abgemeldet.

Vollgetankt und mit 60l Zusatz Sprit oben drauf,ging es los.

3 Stunden Dünen Richtung Süd SüdOst dann eine Stunde Kamelgras.

Danach bin ich auf die Piste gestoßen.

Auf der Piste noch 1 Stunde Richtung Süden.

Bis zum Umkehrpunkt am Berg.

Zurück bin ich nur noch Piste gefahren.

Am Abend war ich dann noch einmal in den Dünen.

Bis Sonnenuntergang.

Bis auf einmal,wo ich mich festgefahren habe, ein Eigenfehler im weichen Sand, danach 30 min butteln, ist es eine problemlose Runde gewesen.

Unheimlich schön und Abwechslungsreich.

Obwohl es nur Sand war, hat er doch 1000 Gesichter.

Um 22 Uhr redlich müde war es Zeit zum Schlafen.

 

24.03.15

Nach einem gemütlichen Frühstück,

Abreise Richtung Tataouine.

In der Nacht hatten wir Sturm und Gewitter mit starkem Regen.

Die Fahrt war sehr abwechslungsreich.

Zum einen vom Wetter her, hier hatte ich von Sonne bis Sandsturm und Gewitter mit Starkregen alles dabei.

Zum anderen von der Landschaft.

Nach knapp 100km gerader Strecke, erreichte ich die Berge.

Durch Matmata mit den Höhlenwohnungen, und Duschene dem Berberdorf,

ging es wieder hinunter in die Ebene.

Durch Medenin und Tataouine zum Hotel.

Vorher habe ich noch getankt. 364km 30,2 Liter.

Mit 8 Liter auf 100km braucht die Pritsche viel weniger als die X8.

Auch der Pritsche passt offensichtlich der Sauerstoffanteil der Luft

und sie verbraucht bis zu 2 Liter weniger als daheim.

Im Hotel konnte ich wie geplant hinter der Küche ca.20m von meinem Zimmer

Parken.

Dieser Parkplatz sollte für die nächsten 2 Wochen auch meine Garage für die X8 sein.

Auch das gewünschte Zimmer habe ich erhalten.

20m vom Auto entfernt.

Trotz teilweise starkem Regen war die Temperatur den ganzen Tag zwischen 24 und 28 Grad sehr angenehm.

Nach dem Abendessen bin ich bald Schlafen gegangen.

Hier in Tataouine im Hotel Sangho Privilege,

bin ich bis 7.4. Einquartiert.

 

25.3.15 Ein wolkenloser Tag beginnt.

Nach einen guten Frühstück, geht es Stressfrei zur Abfahrt.

Zuerst besuche ich den gegenüberliegenden Hügel mit den Saurier Ausgrabungen.

Danach führte mich mein Weg nach Guermessa, der Antiken Stadt am Berg.

Da ich gut in der Zeit lag, habe ich mich kurzzeitig entschlossen,

nach Ksar Guilane weiter zu fahren.

Die Strecke ist sehr Abwechslungsreich,was die Landschaft betrifft.

Bis zur Gouvernantgrenze von Tataouine, ist die Straße perfekt ausgebaut.

Dann beginnt die Piste.

Diese ist sehr ruppig und bietet ebenfalls viele unterschiedliche Landschaften.

Durch den Sand und Gewittersturm der letzten Tage, ist die Piste teilweise stark verweht.

Diese Sandverwehungen sind sehr heimtückisch.

Zum einen weich, zum anderen Steil und bis zu 2m hoch.

Ein Pickup,an dem das Radlager gebrochen war und der das linke Hinterrad mit Achse verloren hatte, stand am Abend immer noch da. Sie hatten versucht ihn zu reparieren,offensichtlich ohne Erfolg.

Dann stand eine Familie mit ihrem Audi im Sand.

Die Verwehung war zu stark, so ist er stecken geblieben.

Nach 1\2 Stunde Graben und mit Allrad, Sperre,Vollgas und der Winde, konnte ich ihn mit der X8 frei bekommen.

Die nächsten Verwehungen habe ich ihn in Schlepp genommen und ordentlich mitgezogen,so das die Familie mit mir nach Ksar Guilane gelangen konnte.

In der Oase stehen hunderte Quads und ATV für Touristen bereit.

Nur die Gäste fehlen!

Ein Kaffee an der Mineralwasserquelle.

Ein kurzer Ausflug in die Sanddünen,die kürzer sind als in Douz und zum "Surfen" Einladen,

führte mich zu Moustafa. Wir haben uns über seine X8 unterhalten.

Danach hab ich nochmals 20 Liter zusätzlich gebunkert und bin zurückgefahren.

Noch einmal bei Abendlicht nach Guermessa hoch.

Danach nach Tataouine in die Stadt zum Bankomat und zum Tanken.

Die X8 wieder in die Pritsche, Duschen und Abendessen.

Da ich die ganze Strecke mit Sicherheitsschlapfen, Sicherheits Tshirt und Sicherheitssonnenbrille

Gefahren bin habe ich nun eine "Bauarbeiterbräune "

Kopf Hals Unterarme angebräunt! Der Rest hell!

Eine wunderschöne Runde.

Der Verbrauch der X8 lag bei ca. 12 Liter auf dieser Strecke.

In den Dünen bei 15 bis 20 wobei hier eher die Betriebsstunden zählen sollten.

 

26.3.15

Wieder beginnt ein Tag Wolkenlos!

Frühstück um 7h.

Um 9.40h zuerst in die Stadt Tataouine zum Markt!

Mit typisch südländischen Verkehr geht es durch die Gassen.

Danach Richtung Lybien nach SüdOsten.

Die Runde der Gorfas die wieder zurück nach Tataouine führt.

Schade ist, das die Vermüllung extreme Ausmaße angenommen hat.

Im Randbereich der Städte und Dörfer,wird der Müll einfach in den nächsten Straßengraben geworfen.

Der Wind verteilt dann vor allem den Plastikmüll überall.

Davon lasse ich mich jedoch nicht irritieren,sonder genieße die Gegend.

Die Landschaft wechselt wieder von Ebenen über Bergstraßen und Tonerde.

Die Tonerde Landschaften sind eigentlich ein Wahnsinn für ATV.

Fast wie Dünen nur viel härter und teilweise sehr schroff mit starken Auswaschungen,

jedoch genial zum Fahren.

Die Gorfas die ich besuchte,sind ehemalige Getreidespeicher der Beduinen.

Durch das eine Tor konnten Diebe nicht hinein, ein oder zwei Bewacher reichten.

Jede Familie hatte einen Lagerraum.

Die Familien haben sich beim bewachen abgewechselt.

Einige dieser Gorfas im Süden habe ich auf dieser Runde besucht.

Zuletzt Ksar Oulet Soltane, das auch als Raststation für die Tunesien Rallye dient.

Danach bin ich wieder zurück nach Tataouine und ins Hotel.

An der Ausfahrtsraße von Tataouine ist ein Kontrollposten aufgebaut.

Polizei Militär und Nationalgarde.

Schon beim rein fahren habe ich mit einigen geplaudert.

Alle sehr sehr nett!

Beim raus fahren konnte ich über meine Eindrücke berichten.

Sie haben sich sehr gefreut und mir alles Gute gewünscht.

Unterwegs war ich heute wegen des Windes mit Turban.

Bei uns undenkbar.

Hier normal!

Nach einer ausführlichen Dusche ließ ich den Rest des Tages bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.

 

27.3.15 Freitag.

Der Tag hat relativ kühl begonnen.

Wie immer zuerst ein Frühstück.

Dann zum Volltanken nach Tataouine.

Ab ging es über Ghomrassen nach Ksar Haddada.

Hier wurden Teile der "Krieg der Sterne" gedreht am fiktiven Planet "Tataouine".

Da eine Reisegruppe vom Hotel hier war,hatten sie Begleitschutz.

2 Soldaten 2 Polizisten, alle sehr freundlich!

 

Danach führte mein Weg in einem weiten Bogen nach Guermessa und weiter nach Chenini.

Die Landschaften hier wechseln extrem.

Von Ebenen durch Schluchten und über Berge.

Danach habe ich noch einen Abstecher zu den großen Dünen bei Douiret bzw. der Piste von dort,

gemacht.

Die riesen Dünen haben zum Teil einen Felskern.

Hinauf auf der Felsenseite, runter durch den extrem weichen Sand.

Einfach genial!

Über Douiret und Ksar Oled Debbab   zurück nach Tataouine.

Am Hauptpostamt habe ich Marken für die Postkarten gekauft.

Dann noch einmal Volltanken.

Und zurück wieder ins Hotel.

Das ATV verstauen und Duschen.

Wieder durfte ich einen Tag mit wunderschönen Eindrücken erleben.

 

Noch etwas zur Sicherheitslage.

Touristen und auch Reisegruppen von Tunesiern, sind nur mit Begleitschutz unterwegs.

Da ich aber alleine bin, habe ich das Gefühl überall herzlich aufgenommen zu werden.

Polizei und Militär,sowie Nationalgarde, alle sind extrem freundlich und Hilfsbereit.

Die Einheimischen sind ebenfalls extrem freundlich und hilfsbereit.

Selbst in den Gebieten weit südlich von Tataouine, nahe der Lybischen Grenze,geht von den Einheimischen, mit Sicherheit keine Gefahr aus.

Ich fahre besonders in der Wüste jede Einzelperson und jede Menschengruppe an.

Überfall werde ich herzlich empfangen.

Ob im Postamt oder bei der Tankstelle.

Alle sind sehr freundlich.

Überfall wo ich hinkomme treffe ich interessierte an der X8.

Einige zeigen mir Fotos vom eigenen Quad.

Andere wollen nur plaudern.

Einfach super!

Die Verunsicherung die wegen des Anschlags beim Bardomuseum vor allem in Europa und

Amerika eingetreten ist, entbehrt jeder Vernunft.

Sie schadet der gesamten Wirtschaft in Tunesien.

Ich fühle mich trotz der höchste Sicherheitswarnstufe überall sehr sicher.

Auf die örtlichen Behörden zu hören ist nur zum eigenen Schutz.

Ein sehr gutes Abendessen hat den Tag abgerundet.

 

28.3.15 Samstag

Wieder beginnt der Tag mit einem wolkenlosen Himmel.

Um 7h Frühstück.

Danach Abfahrt Richtung Süden.

Mein Ziel wären die Dünen bei Remada gewesen.

15 km vor Remada, wurde mir wegen der Sicherheitslage um Remada,jedoch von der Nationalgarde geraten, nicht weiter zu fahren.

Daher habe ich umgedreht und bin zum Ksar Dabbab gefahren.

Eine Arabische Cola und ein Kaffee zur Pause haben genau gepasst.

Eine extreme Windböe hat mir dort die Hülle der Kanister heruntergerissen und gleich fort geweht.

Danach ging es durch Tataouine in Richtung Ghomrassen.

Wieder hat die Landschaft extrem gewechselt.

Danach habe ich noch einen kurzen Abstecher zum Ksar Haddada,dort war ich schon gestern,

jedoch von einer anderen Richtung,gemacht.

Weiter bin ich Richtung Beni Khaedache.

Nach 15 km rechts weg Richtung Bir Lamahr.

Eine Grüne Strecke in der Landkarte!

Das heißt sehr schön.

Durch die Schluchten, Berge, Hügel und Ebenen die wechseln, wirklich eine sehr schöne Runde.

Von Bir Lamahr rechts Richtung Tataouine.

Gleich nachdem ich die Straße Richtung Tataouine eingeschlagen hatte,

eine Kontrolle von der Nationalgarde,die alle sehr sehr nett waren.

Bei jeder Kontrolle werde ich freundlich begrüßt.

Überfall wird auf meine Sicherheit geachtet.

Auf der weiteren Strecke musste ich noch kurz in die Dünen.

Das ist hier einfach eine Pflichtübung.

Zurück auf der Straße habe ich eine Windhose gesehen,die ziemlich genau auf mich zukam.

Sie ist dann 10m an mir vorbei gezogen, mit ordentlich Sand im Gebäck.

Auf der Straße hat die Windhose einen PKW erwischt.

Dieser ist sicher etliche Meter im Blindflug gefahren.

Danach bin ich noch zum Tanken zur Total in Tataouine gefahren.

Derzeit liegt der Verbrauch der X8 bei knapp um und über 10 Liter.!

Damit bin ich sehr zufrieden.

 

Bisher gab es noch überhaupt keine technischen Probleme.

Bei echten 114km/h riegelt der Motor ab.

Meine Reisegeschwindigkeit liegt zwischen 75 und 85 km/h.

Nur Kurzzeitig beschleunige ich höher,um den Riemen zu bewegen.

Auf der Piste passt 50 / 55 oder 65 bis 70 km/h je nach Fahrbahnbeschaffenheit, am besten.

In den Dünen und im freien Gelände,wären die Betriebsstunden eigentlich

die richtige Abrechnungsmethode.

 

Da im Rangerforum wo ich jeden Abend Bilder meiner Reise einstelle, nach der örtlichen Bauweise gefragt wurde, habe ich einige Bilder von den Häusern gemacht.

Es wird extrem viel gebaut.

Die meisten machen eine Mauer rundum um zusperren zu können.

Da die Bauarbeiten oft über viele viele Jahre gehen, stehen sehr viele Rohbauten in der Landschaft.

Extrem sind die Unterschiede.

Super schöne Häuser, direkt daneben eine Hütte mit Mülldach.

Ein kleines Haus mit Dach neben einem Zelt.

Wobei viele Beduinen die im Herbst,Winter und Frühling in den Zelten leben,

in den Sommermonaten in ein kleines Haus ziehen,da dies kühler ist.

Die Städte und Ortschaften dehnen sich extrem schnell aus.

Das Müllproblem wäre dringend zu lösen.

Derzeit wird entweder neben der Haustüre oder in einen Graben irgendwo, Entsorgt.

 

Durch den Anschlag in Tunis, leidet das ganze Land.

Extrem viele Reisen wurden storniert.

Im Hotel Sangho, wären die nächsten 2 Wochen ausgebucht gewesen.

Es ist eigentlich Hochsaison!

Durch die Stornierungen sind nur zwischen 18 und 40 Gäste hier.

Die meisten jedoch Tunesier.

So wie die Fußballer mit dem Betreuerstab die für 2 Tage hier waren.

Ein riesen Schaden für das ganze Land.

Überall wo ich hinkomme,vor allem die Ausflugsziele, sind leer.

Da niemand dort ist, wird die Exekutive noch nervöser,damit ja nichts passiert.

Jeder hofft,das es sehr bald besser wird.

Ich wünsche es den Menschen in diesem Land von ganzem Herzen.

Nach dem Abendessen, habe ich dann den herrlichen Tag ausklingen lassen.

 

29.3.15 Sonntag

Diesen Tag bin ich es noch gemütlicher angegangen.

Nach einem wieder sehr guten Frühstück.

Habe ich einige Bilder vom Hotel gemacht.

Danach bin ich zur Besprechung zur Polizei gefahren.

Alle sehr nett und um meine Sicherheit bemüht.

Die Sicherheitslage hat sich wieder beruhigt.

Gestern konnte eine Gruppe von Terroristen, in Douzer erschossen werden.

Der Panzer, der auf der Kreuzung der Straße nach Remada Stellung bezogen hatte, ist daher wieder abgezogen.

Diese Gruppe war von der Lybischen Grenze gekommen, daher konnte ich gestern nicht nach Remada fahren.

Die Gruppe wurde die ganze Zeit über beobachtet und ist dann über die Pipelinepiste nach Douz und weiter nahe der Algerischen Grenze nach Douzer gekommen.

Dort konnte sie aufgegriffen und erschossen werden.

Daher waren alle Gebiete durch die sie kommen konnten sicherheitshalber gesperrt.

Nun habe ich im ganzen Bezirk Tataouine wieder freie Fahrt.

Eine weitere Fluggenehmigung für meine Fotodrone habe ich dennoch nicht erhalten.

Dazu ist die Lage zu angespannt,was ich auch verstehe.

Morgen fahre ich noch zum Gouvernant von Tataouine,

dort hole ich mir die Desert Papiere, um weiterhin, in die Wüste ins Sperrgebiet fahren zu dürfen.

Da ich dabei die Bezirksgrenzen überschreite, ist dies besonders wichtig für meine Sicherheit.

Nach der Besprechung bei der Polizei, war ich nach einem Stadtbummel, am Wochenmarkt.

Hier bekommt man alles.

Vom Plastikgeschirr,über Schiebetruhen,Flickzeug,Obst und Gemüse bis zur Matratze und Decke.

Vom Kabel bis zum Umhang, vom Ersatzmotor bis zum Reifen und alle Gewürze.

Kleider sortiert und sehr schön im Stand, oder vom Wühltisch, für jeden etwas.

Nebenan war eine Art Jahrmarkt.

Dort gab es Zuckerwatte, einen Kreisel zum hinein stellen als Fahrgeschäft und jede Menge Schleckereien und Krimskrams.

Besonders die Telekomunternehmen bieten zu extrem günstigen Preisen an.

Zwar sind es Geräte der 3.vorletzten Generation, teilweise gebraucht, aber für 10€ und sehr günstigen Minutentarifen im Wertkartenangebot , so hat hier fast jeder ein Mobiltelefon.

Zurück im Hotel, habe ich kurz die Sonne genossen.

Danach habe ich noch eine Runde durch die Stadt gedreht.

 

Ein Radfahrer, ist im Hotel untergekommen. Er ist 66 Jahre, aus Deutschland und per Flugzeug über Djerba eingereist..

Dann ist er in kleinen Etappen hier her.

Er macht jeden Tag seine Runden 30 bis 70km!

 

Wir beide waren letzte Nacht die einzigen Europäer im Hotel.

 

Die Stornierungen haben noch einmal extrem zugenommen.

Heute Sonntag, mussten insgesamt 28 Angestellte entlassen werden.

Ich hatte am Nachmittag den Pool und das ganze Hotel für mich alleine.

Vom Zimmermädchen werde ich speziell freundlich, behandelt.

Alle Angestellten, egal was sie machen, sind sehr sehr freundlich.

Gespräche mit dem Hoteldirektor werden immer in gemütlicher Runde geführt.

 

Für den Abend waren ca. 30 Französische Pensionisten angesagt.

dann sollten wir nicht so alleine im Speisesaal sein.

 

30.3.2015 Montag

Der Tag hat wieder Wolkenlos begonnen.

Sofort nach dem Frühstück bin ich los gefahren.

Ich wollte die Einfahrtsbewilligung für Ksar Guilane holen.

Zuerst muss ich dazu sagen, das ich bereits ein Bewilligung hatte.

Heute wurde mir nachdem ich mich durch x Büros gefragt hatte,

entweder aus Bequemlichkeit, oder weil es wirklich so viel besser geworden ist,

gesagt,das ich mich absolut frei bewegen kann.

Ich konnte ja am Samstag nicht nach Remada,wegen der Terroristen, die beobachtet wurden.

Heute führte mich meine Runde bis auf 12 km an die Lybische Grenze.

Bei den Kontrollen gab es überhaupt keinen Stress.

Alle schienen, selbst im extremen Süden, nun viel entspannter zu sein.

So nun zu meiner sehr abwechslungsreichen Runde.

Von Tataouine bin ich über Gattufa nach Ksar Oulet Aoun.

Weiter über Sidi Toui, dort rechts ab und parallel zur Lybischen Grenze bis zur nächsten Straße nach Norden.

Über Ksar Jedid dann auf kleine Straßen und immer gerade durch die Landschaft, bis zur nächsten Straße.

Insgesamt ca. 40 km ohne Straße oder Piste Offroad durch die Stein Wüste.

Die X8 ist einfach super für solche Abenteuertouren.

Kurz vor Ezarrah bin ich wieder auf eine Straße gestoßen.

Hinauf nach Ezarrah und Richtung Gatouffa führte die Route.

Dann nach Tataouine, Früchte kaufen und Tanken.

Die X8 begnügt sich trotz der extremen Offroadstrecke, nun mit 10 Liter auf 100km.

Im Hotel habe ich den Luftfilter kontrolliert.

Erstaunlich wenig Sand im Luftfilter Kasten.

Ich habe mit dem Mobilkompressor alles sauber ausgeblasen.

Den Precharger habe ich ebenfalls ausgeklopft und mit Pressluft ausgeblasen.

Er war eigentlich sauber.

Der Filter selbst ist komplett frei.

Die Ansaugung der X8 dürfte optimal konstruiert sein, vor allen wenn man bedenkt,dass ich doch etliche Tage im Sandsturm unterwegs war.

Nachdem ich alles wieder zusammengebaut hatte, wurde die X8 wieder in die Pritsche gestellt.

Danach war ich vor der Dusche kurz im Pool.

Absolut super erfrischend an einem Tag mit bis zu 30 Grad.

Danach ließ ich den Tag gemütlich ausklingen.

 

Am Dienstag wird die X8 vor dem Frühstück vorbereitet.

Denn ich wollte spätestens um 7,15 Richtung Ksar Guilane aufbrechen.

 

31.3.15 Dienstag.

Lt. Plan soll es über die Piste nach Ksar Guilane gehen.

Vor dem Frühstück habe ich alles Abfahrbereit gemacht.

Um 7h Frühstück.

Dann um 7.10 bin ich los gefahren.

Über Chenini zur Piste.

Eine wunderschöne Strecke.

In Ksar Guilane bin ich dann weiter über die Piste zum Römischen Fort.

Sogar die Dünenpiste kennt die Tunesienkarte am GPS.

Dies war das einzige mal,das ich das GPS mitgenommen habe.

Durch die Dünen, ging es zurück nach Ksar Guilane.

Ein zwei Kaffee und etwas plaudern mt den Quadvermietern.

Dem Polizisten der Nationalgarde habe ich noch schnell das Quad eingestellt.

Die Ventile gehörten ebenfalls dringend eingestellt.

So wie alle Fahrzeuge hier haben auch die Dienstfahrzeuge einen erheblichen Service und Reparaturstau!

Die Soldaten hier in der Wüste fahren H1!

Dann bin ich noch schnell zu den LKW.

Ein Reifen musste nach einem Loch in der Seitenwand gestoppelt werden.

Ein solches Reparatur Set sollte eigentlich jeder mit haben.

Ich habe immer 2 Sets in der X8 und eines in der Pritsche.

Dazu CO2 Patronen zum Aufpumpen.

Die 3 LKW sind aus Deutschland gekommen.

Eine sehr nette Gruppe.

Nach einem gemeinsamen Getränk, habe ich den Heimweg angetreten.

Die Schatten sind immer länger geworden.

Um 18,45 war ich wieder in Tataouine.

Duschen und Abendessen.

Das Zimmermädchen hat sich wieder mächtig Mühe mit dem Zimmer gegeben.

Ein sehr abwechslungsreicher Tag.

Die X8 läuft absolut Problemlos.

Beim rausfahren habe ich alle Dämpfer um 3 Stufen auf "fast" bei Zug und Druck verstellt.

Dadurch werden die extrem kurzen Wellen bei 50 bis 55 km/h super geschluckt.

Bis 80 km/h auf der Piste läuft die X8 absolut problemlos.

Der Gesamtverbrauch lag im Schnitt bei 11 Litern.

Damit bin ich mehr als zufrieden.

 

1.4.2015 Mittwoch

Es sollte ein ruhiger Tag sein.

Der Tag begann sehr warm.

Bereits um 8,30 hatten wir 25 Grad.

Ich fuhr nach dem Frühstück zum Tanken.

Danach habe ich die Hügel und Berge rund um das Hotel zum Offroadfahren genutzt.

Einfach herrliche Strecken!

Querfeldein auf Eselspfaden und Offroad über den Pass.

Den Weg suchen und dort fahren,wo noch nie ein Fahrzeug gestanden hat.

Hier ist dieser Traum zu verwirklichen.

Dann wieder hinunter zum nächsten Dorf und zurück zum Hotel.

Den Rest des Tages entspannen.

 

2.4.2015 Donnerstag

Der Tag begann wieder angenehm warm mit einem guten Frühstück.

Meine Runde sollte mich in weit entfernte Gegenden und Pisten führen,

die in keiner Karte verzeichnet sind.

Vorher noch Öl und Kühlflüssigkeit kontrollieren.

Nach 1200km waren 0.2 Liter Öl zum nachfüllen.

Die Schrauben an der Wasserpumpe und dem linken Motordeckel habe ich ebenfalls nachgezogen.

Da die Dichtungen etwas geschwitzt haben.

Der Wasserpumpen Deckel schwitzt immer noch minimal.

Dies ist jedoch überhaupt kein Problem.

Durch den Regen vor 10 Tagen, haben sich viele Blumen und Gräser entfaltet.

Dies sind Farbtupfen in einer ansonsten eher gleichmäßig gefärbten Landschaft.

Die Runde begann wieder im Hotel.

Zuerst nach Tataouine zur Kreuzung und Richtung Remada.

Bei Oulet Debbab, bin ich dann rechts abgebogen Richtung Douieret.

Kurz nach Douieret habe ich, auf einer der vorangegangenen Ausfahrten, eine Pistenstraße entdeckt,die nirgends eingezeichnet war.

Sie führte jedoch in eine Richtung,die ich gerne fahren wollte.

So ging es Richtung Süden.

Hier in der Steinwüste abseits jeder Route, fahre ich sehr gerne.

Nach ca.50km hat sich die Piste geteilt. Ich habe mich nach rechts Richtung West und dann nach Nordwest bewegt.

Nach ca.60km habe ich einen Schafhirten getroffen.

Eine Flasche Wasser und eine Packung Biskotten habe ich zurück gelassen.

Er hat sich riesig gefreut.

Ich habe mich nun Parallel zur Pipelinepiste Richtung Norden bewegt.

Hier nahe an der Sandwüste sind alle Brunnen trocken.

Bis hier ist auch nur wenig Regen gekommen.

Nach weiteren 50km auf Steinpisten , die jedoch immer öfter mit Sand verweht wahren,bin ich dann auf die Piste Richtung Ksar Guilane gestoßen.

Hier ist sie super ausgebaut und geteert.

Dennoch auf etlichen Stellen bis zu 1,5m mit Sand zugeweht.

Etwas musste ich noch machen; in die großen Dünen fahren und meinem Spieltrieb nachgeben.

Nach Tataouine waren es dann nur noch 80km.

Dann kurz zum Tanken und zurück ins Hotel.

Eine wunderschöne Strecke!

Die meiste Zeit auf Steinpisten.

Noch ein Wort zur Navigation.

Wie fast immer, (nach Ksar Guilane wollte ich das GPS und die Karten testen)

habe ich mich auf mein Gespür verlassen.

Die Sonne ist hier mein Kompass und die Gesamtkarte im Kopf, hilft mir auf + - 20km

zu wissen wo ich mich gerade befinde.

Diese Art der Navigation macht solche Outdoortouren erst richtig interessant.

Der Tag kann nach einer solchen Runde gemütlich ausklingen.

Noch etwas zum Verbrauch: Im Schnitt ist die X8 mit 11 Litern gefahren.

Für Piste und Sand, ein sehr guter Schnitt.

 

Nachtrag für Donnerstag!

Das Essen am Pool fand bei herrlicher Abendstimmung statt.

Leider war ich alleine!

Erst nach ca. einer Stunde, sind einige Tunesische Motorradfahrer und 3 Franzosen gekommen.

Ich habe es trotzdem genossen.

Ein Buffet für so wenige Personen ist schon echter Luxus!

 

3.4.2015 Freitag.

Der Freitag begann wieder sehr entspannt beim Frühstück.

Danach bin ich über Tataouine und Ghomrassen eine andere Strecke teilweise Piste,nach Debbab und dann Richtung Douiret gefahren..

Einige km nach der Ortschaft habe ich an der Zisterne,den Deutschen Radfahrer getroffen.

Dann bin ich ab in die Piste.

Durch die Regenfälle vor 11 Tagen, hat sich Überfall,wo sich das Wasser etwas gehalten hat,

ein unheimliches Wachstum eingestellt.

Die sonst staubtrockene und leere Landschaft, ist voller Blumen und Gräser.

Wo Stauflächen gebildet wurden, ist üppiges grün zu sehen.

Die Pflanzen haben nicht viel Zeit, dann ziehen sie sich wieder zurück und warten auf den nächsten Regen.

Zwischen den Blumen und Gräsern,ist es jedoch schon wieder extrem trocken.

Neben der Piste habe ich mich etwas im Sand gespielt und bin Dünen abgefahren.

Zurück führte der Weg über Chenini auf einen Tee.

Danach zum Tanken nach Tataouine und zum Fremdenverkehrsamt Karten holen.

Der Verbrauch lag wieder bei 10,3 Litern.

Wie jeden Tag, den Rest gemütlich verbringen!

 

4.4.2015 Samstag!

Sandspielen!

Der Tag begann nach einer herrlichen warmen Nacht mit leichte Schleierfäden am Himmel.

Mein Weg hat mich nach dem Frühstück, Richtung Dünen geführt.

Zuerst an Guermessa vorbei, hier habe ich den alten Weg genommen.

Dann zur Piste Richtung Süden.

Nach ca 50km traf ich wieder einen Schafhirten mit der Herde.

Meine Angewohnheit ist es genug Wasser mit zu nehmen.

Eine Flasche für den Hirten,der sich sehr freute.

Nach einer netten Verabschiedung ging es weiter.

Nach 75km habe ich mein Ziel gesehen.

Die großen Dünen stehen nur wenige Minuten von der Piste entfernt.

Ich wollte unbedingt hinauf.

Zuerst bin ich geradeaus durch das Kamelgras gefahren, bis ich an den Dünen ankam.

Ein Anlauf bis zur maximalen höhe,dann zu Fuß weiter,um eine Auffahrtsmöglichkeit zu finden.

Eine Stelle erschien mir geeignet. Mit viel Schwung bin ich durch den weichen Sand,beim ersten mal hinaufgekommen.

Die X8 zeigt hier ihre Stärken.

Die nächsten Stunden habe ich in den Dünen mit herum fahren und "spielen" verbracht.

Zurück zuerst wieder Kamelgras Landschaft,dann Steinpiste und wieder Piste.

Einen Hügel auf der Strecke wolle ich noch befahren.

Das musste sein,ein Bild von der X8 ganz oben.

Wieder in Guermessa, dem neuen Teil, habe ich einige Häuser Fotografiert.

Viele Einwohner von Guermessa arbeiten in Frankreich und Canada.

Die Häuser werden über Jahrzehnte gebaut.

Teilweise sehr sehr Prunkvoll.

Danach noch 21km zur Tankstelle.

Zurück im Hotel,habe ich den Radler wieder getroffen.

Er ist heute wieder von Chenini nach Tataouine umgezogen.

Ein gemütlicher wunderschöner Tag,mit wieder vielen schönen Erlebnissen.

 

5.4.2015 Sonntag.

Ein Besuch am Markt, hat den Tag eröffnet.

Harissa, die scharfe Pfefferonipaste, habe ich gekauft.

Ebenso 1 kg frisches Harissa.

Danach bin ich in einen Sraßencafe gesessen um dem Treiben etwas zuzusehen.

Der erste Österreicher den ich auf meiner Runde sah ist sofort stehen geblieben.

Wir haben gemeinsam Kaffee getrunken.

Danach habe ich den Tag ,gemeinsam mit Josef, in Guermessa,dass er noch nicht kannte, verbracht.

Josef ist ebenfalls allein reisender.

Am Abend hat er bei mir im Hotel eingecheckt.

Den Abend haben wir gemeinsam mit einen Deutschen allein reisenden und dem Radfahrer verbracht.

Der Deutsche Kollege,gehörte zu einer Gruppe von 18 Jeep wovon 17 abgesagt haben!

Ein gemütlicher gemeinsamer Abend!

 

6.4.2015 Montag

Es sollte ein gemütlicher Tag mit einer klein Runde werden.

Josef und ich wollten die Gorfasrunde dann etwas zum Spielen zu den Dünen und in die Piste fahren.

Die Runde wurde wunderschön.

Josef ist mit seinen Auto gefahren, ich mit der X8 als Guide.

Jeder Hügel und jede Piste hat uns zusätzlich gereizt.

So wurden es doch knapp 180km.

Zuerst durch Tataouine, und weiternach Gattoufa.

Über Ksar Ezzerah und Oleg Soltane nach Oleg Debbap.

Weiter über Douiret in die Piste.

Auf die große Düne,und Querfeldein über Dünen und blühende Flächen auf etliche Hügel.

Dann zurück über Chenini.

Kaffee und Tee getrunken.

Wir haben Sandsteine gekauft.

Danach zurück nach Tataouine zum Tanken.

322km 22 Liter.!

So wenig habe ich noch nie verbraucht.

An Dienstag geht es von Tataouine nach Douz!

 

7.4.2014 Dienstag

Der Ortswechsel ist an gestanden.

Von Tataouine nach Douz.

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück sind wir gemeinsam ,Josef und ich, nach Medenin gefahren.

Dort einen gemeinsamen Kaffee und dann haben sich unsere Weg getrennt.

Über die Berge und Matmata wo viele Wohnungen auch heute noch in den Lehmboden gebaut sind,

ginge wieder runter in die Ebene.

Von der Stein in die Sandwüste.

Die ganze Strecke hatte ich viel Wind.

Im Sand Bereich hat er sich zu einem Sandsturm entwickelt.

In Douz angekommen habe ich im Hotel Sahara eingecheckt.

Danach eine Runde zu den Kameltreibern und zu Fuß einmal rundum.

Für diesen Reisetag genug getan.

 

8.4.2015 Mittwoch

Der Tag begann mit einem herrlichen Sonnenaufgang.

Nach dem Frühstück war Sand spielen angesagt.

Runter in den Nationalpark Kibili.

Obwohl "nur Sand" hat er doch 1000 Gesichter.

Anfangs noch mit Wind in den Dünen.

Der Wind hat sich gegen Mittag gelegt und es wurde sehr schön warm.

Beim zurückfahren habe ich mich noch einmal kurz eingegraben.

Die Dünen sind durch den Sandsturm gestern,teilweise sehr sehr weich.

Zum Glück stand ich fast an der Kante,so das ich in 5 min frei war.

Kurz bevor ich zurück gekommenen bin, habe ich noch einen ATV Vermieter mit einer kleinen Gruppe Belgiern getroffen.

Einige Bilder habe ich gemacht,die ich ihnen zuschicke.

Hier sind die meisten Leih ATV 500 er CF!

Sie haben am wenigsten Probleme im Sand.

Danach noch in meiner Stammkneipe einen Kaffee.

Und zurück ins Hotel unter die Dusche!

Sand ist in der kleinsten Ritze.

Aber Sand ist zum Glück kein Schmutz!

Ein wunderschöner Tag an dem die X8 wieder so richtig bewiesen hat,das sie ein top Reisegefährt ist.

Ideal für Strecke und top im Sand.

 

9.4.2015 Donnerstag

Das Hotel war ebenfalls fast leer.

Die eindrucksvolle Lobby hatte ich für mich alleine.

6 Personen zum Abendessen und Frühstück.

Dennoch begann der Tag wieder mit einem herrlichen Sonnenaufgang.

Nach dem Frühstück ging es zum Tanken, und dann auf den Markt.

Dort bin ich auf die Truppe von Jonathan Reisen gestoßen.

Gemeinsam haben wir den LKW zur Tankstelle gebracht 1000Liter und abschmieren!

Danach haben die Mitglieder von Jonathan Reisen ein Konzert gegeben.

Den Mittag und Nachmittag habe ich in den Dünen und im Kaffee in der Wüste verbracht.

Herrlichsten Sonnenschein den ganzen Tag.

Eine Touristin hat einen Rundflug gemacht.

Ideale Bedingungen zum Fliegen.

Die ATV Vermieter und Angestellten sowie alle Mechaniker tragen CF Kleidung.

Hosen Pullover und Jacken.

Nach einer Abschlussrunde durch die Dünen und zu meinen Freunden,

habe ich die X8 ordentlich in der Pritsche verzurrt.

Morgen geht es bereits Richtung Norden.

Die Heimreise beginnt.

Am Samstag Einschiffen in La Goulette dem Hafen von Tunis.

Abfahrt 23h am Samstag.

Über Palermo geht es nach Civitaveccia.

Dort sollten wir am Montag um 1h eintreffen.

Danach geht es gemütlich Richtung Norden!

Der Heimat entgegen.

 

10.4.2015 Freitag

Ich habe mich entschlossen über die längere Strecke,

durch den Chott el Fedjaj zu fahren.

Von der Sandwüste in Douz durch den Palmenhain Richtung Kebili.

Rein in den Chott mit den Luft Spiegelungen.

Ein Chott ist ein ausgetrockneter Salzsee.

Richtung Lagtab durch das Gebirge und runter in die blühende Wüste.

Auf Nebenrouten nach Mezzouna.

Wieder wechselt die Landschaft des öfteren.

Auf zum Teilweise mit Sand verwehren Straßen nach Bir Ali Ben Khelifa.

Richtung Kairouan.

Nach 34 km runter von der Hauptroute und Richtung Sfax für 19km.

Danach durch Olivenplantagen, vorbei an Kakteen,die zur Grundstückseingrenzung dienen,

Richtung Souassi.

Weiter nach Kerker.

Von da an auf Schnellstraßen und Autobahn, an Sousse und Enfida vorbei nach Hammamed.

Weiter nach Nabeul.

Dort habe ich das Nachtlager im Camping Olives aufgeschlagen.

Ein kleiner aber feiner Platz.

Ideal für den Stopp vor der Fähre.

 

11.4.2015 Samstag und Sonntag

Frühstück im freien neben der Pritsche.

Mineralwasser und Knäckebrot.

Danach der Aufbruch zur letzten Etappe.

Vorher habe ich noch Olivenöl Oliven und Harissa besorgt.

Alle Tanks noch einmal mit Treibstoff füllen und die letzten Dinare verbrauchen.

Eine Ausfuhr der Landeswährung ist Verboten.

Danach zum Hafen in La Goulette.

Das Ticket besorgen und warten.

Bzw. Warten dann das Ticket besorgen,denn das gibt es erst nach vermessen des Fahrzeuges.

Ich war sehr früh am Hafen.

Ab 13h habe ich entspannt am Liegesessel gewartet.

Um 15h der erste Kontrollgang.

Um18,30 habe ich dann den Stempel für das Ticket bekommen.

Nun wieder zum Terminal das Ticket besorgen und Warten.

Ab hier haben sich die verschärften Sicherheitsmaßnahmen extrem ausgewirkt.

Insgesamt 10 genaue Kontrollen.

Jedes mal alles aufmachen und wieder zu.

Zwischen durch die Ausreisemarke für 30 Dinar besorgen, die seit heuer bei der Ausreise fällig wird.

Dies hat sich bis zur Abfahrt um 3h hingezogen.

Geplante Abfahrt war 23 h.

Ich hatte Kopfweh und war total übermüdet.

Doch kurz nach der Abfahrt der Aufruf zur Personen listen Kontrolle.

Also aufstehen und in den 6. Stock zur Kontrolle.

Auf der Liste wurde abgehackt ob auch alle an Board waren.

Dann ein kurzes Nickerchen.

Vor der Ankunft in Palermo noch einmal Passkontrolle.

Hier ebenfalls extreme Kontrollen.

Dadurch hat das Entladen länger gedauert, als für den Aufenthalt eingeplant war.

Beim Beladen nochmals das selbe.

Der Rest des Sonntages es verlief ruhig.

Kurz nach der Abfahrt noch einmal Personenlistenkontrolle.

 

13.4.2015 Montag.

Ankunft in Civitaveccia um 6.30.

Nach einer kurzen Passkontrolle um 8.03 aus den Hafen.

Ich wollte trotz Schlafmangel und Kunden 3.Tag ohne Essen, wenn es möglich wäre,in einem Zug nach Hause durchfahren.

Die Strecke führte über Grosseto Florenz Bologna Padova Venedig Udine und Villach, nach Hause.

Während der Fahrt merkte ich schon, dass ich körperlich total überfordert war.

Als Sauerstoff Patient war die Umstellung zurück sehr hart.

Angekommen,konnte ich die Pritsche abstellen, und ich klappte vollständig zusammen.

Erst nach 3 Tagen begann sich mein Zustand langsam zu stabilisieren.

 

Der Kopf voller Bilder und Eindrücken braucht es einige Zeit,bis alles sortiert ist.

Eine Wunderschöne Reise, in ein Wunderschönes Land, mit sehr netten Menschen,die es nicht verdienen aufgrund weniger fanatischer Extremisten, ihre Lebensgrundlage, den Tourismus zu verlieren.

 

Hermann

 

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